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Ölstand regelmäßig prüfen

Die regelmäßige Kontrolle des Ölstands hilft Motorschäden zu vermeiden. Quelle: ProMotor/T.Volz.

Bonn. Viele Autofahrer meinen, die regelmäßigen Service-Intervalle in der Werkstatt würden ausreichen, um das Motoröl zu kontrollieren.

Doch wenn die Warnlampe für den Ölstand leuchtet, kann es schon zu spät sein.

Daher empfiehlt es sich, den Ölstand alle 1000 Kilometer zu kontrollieren. Bei einem bekannt höheren Ölverbrauch, etwa bei älteren Wagen, kann dies auch öfter notwendig sein. Liegt der Ölstand zwischen der Minimum- und der Maximum-Markierung auf dem Peilstab, ist alles in Ordnung.

Erst wenn er sich dem unteren Strich nähert, ist Nachfüllen nötig. Aber nicht zuviel, ein halber Liter genügt meistens. Keinesfalls darf der Ölstand über der Maximal-Markierung liegen, Schäden an Motor und Turbolader wären die Folge.

Zeigt die Ölkontrollleuchte zu geringen Ölstand oder Öldruck an, ist sofort zu kontrollieren und Öl nachzufüllen.

Die Werkstatt hat das passende Öl

Doch welches Motoröl ist das richtige für mein Auto? Wichtig ist, dass das verwendete Motoröl die Freigabe des Autoherstellers hat. Informationen zu den freigegebenen Produkten finden sich in der Betriebsanleitung. Am einfachsten ist es, beim Ölwechsel in der Kfz-Werkstatt einen Liter des Markenöls zu kaufen und als Reserve mitzuführen.

So hat man stets die richtige Sorte dabei und muss keine Angst vor einem Motorschaden wegen falschen Schmierstoffs haben. Wird das Mitnahme-Öl nicht verbraucht oder bleibt ein Rest übrig, lässt es sich beim nächsten Ölwechsel mit verwenden. Und anschließend wird ein frischer Liter mitgenommen. Einfacher und sicherer lassen sich Nachfüllsorgen nicht vermeiden.

Letzte Änderung: 11.08.2017Webcode: 0115338